E-Auto oder Verbrenner: Was ist günstiger?

Aktualisiert am 27.10.2026 2 Min. Lesezeit Von der WieHow – Home, Energy & Money Guides-Redaktion
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Kurz erklärt

Wer zu Hause lädt, zahlt pro 100 km beim E-Auto meist 5–7 € für Strom, beim Benziner 10–12 € für Sprit. Dazu kommen niedrigere Wartungskosten und die Befreiung von der Kfz-Steuer. Teuer wird es nur, wenn Sie überwiegend an öffentlichen Schnellladesäulen laden.

Inhalt
  1. Energiekosten pro 100 km
  2. Steuer und Versicherung
  3. Wartung
  4. Anschaffung und Wertverlust
  5. Für wen sich das E-Auto besonders lohnt

Elektroautos sind in der Anschaffung oft teurer, im Betrieb aber günstiger. Ob sich das unter dem Strich lohnt, hängt vor allem davon ab, wo Sie laden und wie viel Sie fahren.

Energiekosten pro 100 km

Ein Kompaktwagen mit Elektroantrieb verbraucht etwa 15–18 kWh pro 100 km, inklusive Ladeverlusten eher 17–20 kWh. Ein vergleichbarer Benziner braucht 6–7 Liter.

Laden bzw. TankenPreisKosten pro 100 km
Haushaltsstrom / Wallboxca. 0,35 €/kWhca. 6–7 €
Mit eigener PV-Anlageca. 0,10–0,15 €/kWhca. 2–3 €
Öffentliche Schnellladesäuleca. 0,59–0,79 €/kWhca. 11–15 €
Benzinca. 1,75 €/lca. 11–12 €
E-Auto oder Verbrenner? KostenvergleichLadestrom gegen Sprit pro JahrZum Rechner →

Steuer und Versicherung

Reine Elektroautos sind in Deutschland derzeit von der Kfz-Steuer befreit; die Regelung wurde für Neuzulassungen verlängert. Die Versicherung ist je nach Modell ähnlich oder etwas teurer als beim Verbrenner. Zusätzlich können Halter jedes Jahr die THG-Quote verkaufen und so eine kleine Prämie erhalten.

Wartung

Ölwechsel, Zündkerzen, Zahnriemen und Auspuff entfallen; die Bremsen verschleißen dank Rekuperation langsamer. Die Wartungskosten liegen daher meist deutlich unter denen eines Verbrenners. Reifen können durch das höhere Gewicht etwas schneller verschleißen.

Anschaffung und Wertverlust

Der Preisabstand zwischen E-Auto und Verbrenner ist durch neue, günstigere Modelle kleiner geworden. Der Wertverlust war bei E-Autos zuletzt teils höher, weil Neuwagenpreise schnell gefallen sind. Wer sein Auto lange fährt, ist davon weniger betroffen; auch junge Gebrauchtwagen können ein guter Einstieg sein.

Für wen sich das E-Auto besonders lohnt

  • Für Fahrer mit eigener Wallbox oder Lademöglichkeit beim Arbeitgeber.
  • Für Pendler mit vielen Kilometern pro Jahr.
  • Für Haushalte mit Photovoltaikanlage.
Faustregel: Wer überwiegend zu Hause lädt und mehr als 10.000 km im Jahr fährt, fährt mit dem E-Auto über die Haltedauer meist günstiger – vorausgesetzt, der Anschaffungspreis ist vergleichbar.

Häufige Fragen

Was kostet eine Wallbox?

Die Wallbox selbst kostet meist 500–1.000 €, die Installation je nach Leitungslänge und Zählerschrank 500–2.000 €. Eine Wallbox bis 11 kW muss beim Netzbetreiber angemeldet werden.

Wie lange hält der Akku?

Hersteller geben meist 8 Jahre oder 160.000 km Garantie auf eine Restkapazität von 70 %. In der Praxis halten die meisten Akkus deutlich länger.

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