Heizungswartung: Was gehört dazu und was kostet sie?
🇺🇸 Read this article in EnglishEine Gas- oder Ölheizung sollte einmal jährlich gewartet werden; das kostet meist 120–250 €. Dabei werden Brenner, Abgaswege, Sicherheitseinrichtungen und Einstellungen geprüft. Die gesetzlichen Messungen durch den Schornsteinfeger ersetzen die Wartung nicht. In Mietwohnungen können die Wartungskosten als Betriebskosten umgelegt werden.
Inhalt
Eine gut gewartete Heizung verbraucht weniger Energie, fällt seltener aus und hält länger. Bei Gas- und Ölheizungen geht es außerdem um Sicherheit – etwa um dichte Abgaswege.
Was bei der Wartung passiert
- Reinigung von Brenner und Wärmetauscher
- Prüfung von Zündung, Flammenüberwachung und Sicherheitseinrichtungen
- Kontrolle der Abgaswerte und Einstellung des Brenners
- Prüfung des Anlagendrucks und des Ausdehnungsgefäßes
- Kontrolle der Heizkurve und der Regelung
Wartung und Schornsteinfeger sind nicht dasselbe
Der Schornsteinfeger misst und prüft regelmäßig, ob gesetzliche Grenzwerte eingehalten werden und die Anlage betriebssicher ist (Feuerstättenschau, Abgasmessung). Die eigentliche Wartung und Einstellung übernimmt der Heizungsfachbetrieb.
Kosten im Überblick
| Heizung | Typische Wartungskosten pro Jahr |
|---|---|
| Gas-Brennwerttherme | 120–200 € |
| Ölheizung | 150–250 € |
| Wärmepumpe | 100–250 € (oft alle 1–2 Jahre) |
Ein Wartungsvertrag kann günstiger sein und sichert feste Termine.
Was Sie selbst tun können
- Heizkörper vor der Heizperiode entlüften.
- Den Anlagendruck am Manometer im Blick behalten.
- Thermostatventile im Sommer gelegentlich bewegen, damit sie nicht festsitzen.
- Auf ungewöhnliche Geräusche oder häufige Störungen achten.
Was eine gut eingestellte Heizung spart
HeizkostenrechnerJährliche und monatliche Heizkosten schätzenZum Rechner →Häufige Fragen
Ist die Heizungswartung gesetzlich vorgeschrieben?
Eine generelle Wartungspflicht gibt es nicht. Hersteller verlangen sie aber oft für die Garantie, und für die Sicherheit ist sie dringend zu empfehlen.
Wann ist der beste Zeitpunkt?
Im Spätsommer oder Frühherbst, bevor die Heizperiode beginnt und die Fachbetriebe ausgelastet sind.