Smarte Steckdosen: Sparen sie wirklich Strom?
🇺🇸 Read this article in EnglishSmarte Steckdosen sparen dort Strom, wo Geräte im Standby viel verbrauchen oder unnötig lange laufen, etwa bei Fernseher, Spielkonsole oder Heizlüfter. Modelle mit Verbrauchsmessung zeigen, was einzelne Geräte wirklich kosten. Die Steckdose selbst braucht etwas Strom – für Geräte, die ohnehin fast immer aus sind, lohnt sie sich nicht.
Smarte Zwischenstecker lassen sich per App, Zeitplan oder Sprachbefehl schalten. Ob sie Geld sparen, hängt davon ab, was daran hängt.
Wo smarte Steckdosen sparen
- TV-Ecke: Fernseher, Soundbar, Receiver und Konsole verbrauchen im Standby zusammen oft mehrere Watt.
- Zeitpläne: Heizlüfter, Ventilatoren oder Warmwasserboiler nur zu bestimmten Zeiten betreiben.
- Verbrauchsmessung: zeigt die echten Kosten von Geräten.
- PV-Überschuss: In Smart-Home-Systemen lassen sich Geräte einschalten, wenn die Solaranlage viel liefert.
Standby-Kosten berechnen
Standby-Leistung eintragen und 24 Stunden pro Tag wählen:
Stromkostenrechner für GeräteWas kostet ein Gerät im Betrieb?Zum Rechner →Wo sie nicht sinnvoll sind
| Gerät | Smarte Steckdose sinnvoll? |
|---|---|
| Fernseher, Konsole, Soundbar | ja |
| Heizlüfter, Klimagerät | ja, wenn für die Leistung zugelassen |
| Kühl- und Gefriergeräte | nein, müssen dauerhaft laufen |
| Ladegeräte | kaum Nutzen |
Häufige Fragen
Wie viel Strom braucht eine smarte Steckdose selbst?
Meist um ein Watt oder weniger im Bereitschaftsbetrieb – über das Jahr ein kleiner Betrag.
Ist eine schaltbare Steckdosenleiste besser?
Für die TV-Ecke reicht oft eine einfache schaltbare Leiste. Smarte Steckdosen bieten zusätzlich Zeitpläne und Messung.