Anleitung
Am Monatsende ist das Geld weg? So bleibt mehr übrig
🇺🇸 Read this article in EnglishErfassen Sie einen Monat lang alle Ausgaben, bauen Sie einen kleinen Puffer von einigen Hundert Euro auf, senken Sie den größten Fixkostenposten und überweisen Sie direkt nach Gehaltseingang automatisch einen kleinen Betrag aufs Tagesgeld. Ziel ist, irgendwann die Ausgaben eines Monats mit dem Gehalt des Vormonats zu bezahlen.
Steigende Mieten, Energie- und Lebensmittelpreise bringen viele Haushalte an die Grenze. Ein Ausweg ist ein finanzieller Puffer – aufgebaut in kleinen, realistischen Schritten.
Schritt für Schritt
- Einen Monat Ausgaben erfassen
Banking-App oder Haushaltsbuch nutzen und jede Ausgabe einer Kategorie zuordnen.
- Fixkosten mit Abbuchungsdatum auflisten
So sehen Sie, wann welche Beträge abgehen, und vermeiden Rücklastschriften.
- Kleinen Puffer aufbauen
Erstes Ziel: 500–1.000 €. Ungenutzte Dinge verkaufen, Steuererstattung oder Sonderzahlungen nutzen.
- Den größten Kostenblock senken
Ein Tarifwechsel bei Strom, Versicherung oder Handy bringt oft mehr als viele kleine Einsparungen.
- Sparen automatisieren
Schon 25 € per Dauerauftrag am Zahltag bauen eine Gewohnheit auf.
- Dispo meiden
Dispozinsen sind teuer. Größere Dispo-Beträge lassen sich mit einem günstigeren Ratenkredit ablösen.
- Leistungen prüfen
Wohngeld oder Kinderzuschlag stehen mehr Haushalten zu, als viele denken. Online-Rechner der Behörden zeigen, ob ein Anspruch besteht.
Wo oft das Geld bleibt
| Bereich | Typische Lösung |
|---|---|
| Strom und Gas | Tarif wechseln, Verbrauch senken |
| Versicherungen | doppelte oder unnötige Verträge kündigen |
| Handy und Internet | günstigere Tarife nach der Mindestlaufzeit |
| Abos | ungenutzte Streaming- und Fitnessverträge kündigen |
| Dispozinsen | umschulden oder tilgen |
Aus dem Puffer wird mit der Zeit ein vollständiger Notgroschen:
Zinseszinsrechner mit SparrateSo wächst Ihr Vermögen über die JahreZum Rechner →Häufige Fragen
Erst Schulden tilgen oder sparen?
Zuerst einen kleinen Puffer aufbauen, damit neue Ausgaben nicht wieder im Dispo landen. Danach teure Schulden tilgen.
Wo bekomme ich kostenlose Hilfe?
Schuldnerberatungen von Verbraucherzentralen, Wohlfahrtsverbänden und Kommunen helfen kostenlos bei der Budgetplanung.