Geld vor Inflation schützen: Diese Möglichkeiten gibt es

Aktualisiert am 28.10.2026 2 Min. Lesezeit Von der WieHow – Home, Energy & Money Guides-Redaktion
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Kurz erklärt

Kurzfristig benötigtes Geld gehört aufs Tagesgeld oder Festgeld, das sich an den Leitzinsen orientiert. Für den langfristigen Vermögensaufbau haben breit gestreute Aktien-ETFs die Inflation historisch deutlich übertroffen – allerdings mit Schwankungen. Bargeld und unverzinste Girokonten verlieren dagegen jedes Jahr an Wert.

Inhalt
  1. Anlageform nach Zeithorizont wählen
  2. Tagesgeld und Festgeld
  3. Inflationsindexierte Anleihen
  4. Aktien für den langfristigen Teil

Bei 2,5 % Inflation verlieren 10.000 € in zehn Jahren rund ein Fünftel ihrer Kaufkraft. Wer sein Geld unverzinst liegen lässt, wird also Jahr für Jahr ärmer, ohne es zu merken.

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Anlageform nach Zeithorizont wählen

ZeithorizontGeeignete AnlagenRisiko
bis 1 JahrTagesgeldsehr gering
1–5 JahreFestgeld, Festgeldleiter, Anleihen-ETFs mit kurzer Laufzeitgering
über 10 Jahrebreit gestreute Aktien-ETFshöher, mit langfristigem Wachstumspotenzial

Tagesgeld und Festgeld

Die Zinsen orientieren sich an den Leitzinsen der EZB. Einlagen sind bis 100.000 € pro Person und Bank gesetzlich geschützt. Eine Festgeldleiter verteilt Geld auf mehrere Laufzeiten, sodass regelmäßig ein Teil frei wird.

Inflationsindexierte Anleihen

Einige Staaten geben Anleihen aus, deren Rückzahlung an die Inflation gekoppelt ist. Privatanleger erreichen sie meist über entsprechende ETFs. Ihr Kurs schwankt aber mit dem Zinsniveau.

Aktien für den langfristigen Teil

Unternehmen können steigende Kosten oft an Kunden weitergeben. Breit gestreute Aktienportfolios sind deshalb über lange Zeiträume historisch deutlich stärker gewachsen als die Inflation.

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Vorsicht bei Versprechen: Gold, Kryptowährungen oder „inflationssichere“ Spezialprodukte schwanken stark und schützen kurzfristig nicht zuverlässig. Wenn überhaupt, gehören sie nur als kleiner Teil ins Depot.

Häufige Fragen

Ist eine Immobilie ein guter Inflationsschutz?

Mieten und Preise steigen langfristig oft mit der Inflation. Immobilien erfordern aber viel Kapital, verursachen hohe Nebenkosten und sind schwer schnell zu verkaufen.

Was ist die Realrendite?

Die Rendite nach Abzug der Inflation. 4 % Zinsen bei 2,5 % Inflation ergeben rund 1,5 % Realrendite.

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