Für Kinder sparen: Kinderdepot, Sparbuch oder eigenes Depot?

Aktualisiert am 28.10.2026 2 Min. Lesezeit Von der WieHow – Home, Energy & Money Guides-Redaktion
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Kurz erklärt

Langfristig hat sich ein ETF-Sparplan in einem Kinderdepot oder im eigenen Depot der Eltern meist besser entwickelt als Sparbuch oder Banksparplan. Ein Kinderdepot nutzt die Steuerfreibeträge des Kindes, das Geld gehört dann aber rechtlich dem Kind, das mit 18 Jahren frei darüber verfügen kann. Wer Kontrolle behalten will, spart im eigenen Depot.

Inhalt
  1. Die Möglichkeiten im Vergleich
  2. Steuerliche Vorteile des Kinderdepots
  3. Was Eltern bedenken sollten

Schon kleine Beträge wachsen über 18 Jahre deutlich. Entscheidend ist, wo und auf wessen Namen Sie sparen.

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Die Möglichkeiten im Vergleich

KinderdepotDepot der ElternTagesgeld/Sparbuch
Rendite (langfristig)abhängig vom ETF, historisch höherwie Kinderdepotniedriger
SteuernFreibeträge des Kindes nutzbarFreibeträge der ElternFreibeträge des Kindes
Wem gehört das Geld?dem Kindden Elternje nach Kontoinhaber
Verfügung ab 18Kind entscheidet alleinEltern entscheidenje nach Kontoinhaber

Steuerliche Vorteile des Kinderdepots

Kinder haben einen eigenen Sparerpauschbetrag und einen Grundfreibetrag. Mit einer Nichtveranlagungsbescheinigung vom Finanzamt bleiben Kapitalerträge oft komplett steuerfrei.

Was Eltern bedenken sollten

  • Geld im Kinderdepot ist eine Schenkung an das Kind und darf nicht einfach für eigene Zwecke entnommen werden.
  • Mit Volljährigkeit kann das Kind frei über das Geld verfügen.
  • Kindervermögen kann bei BAföG oder Sozialleistungen angerechnet werden.
Gemeinsam sparen: Großeltern und Paten können statt Geschenken einen Betrag in den Sparplan einzahlen.

Häufige Fragen

Ab welchem Betrag lohnt sich ein ETF-Sparplan für Kinder?

Viele Depots erlauben Sparpläne ab 25 € oder weniger. Wichtiger als die Höhe ist der lange Anlagezeitraum.

Wer eröffnet das Kinderdepot?

Die Eltern als gesetzliche Vertreter; meist müssen beide Elternteile zustimmen. Benötigt werden Geburtsurkunde und Ausweise der Eltern.

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