Für Kinder sparen: Kinderdepot, Sparbuch oder eigenes Depot?
🇺🇸 Read this article in EnglishLangfristig hat sich ein ETF-Sparplan in einem Kinderdepot oder im eigenen Depot der Eltern meist besser entwickelt als Sparbuch oder Banksparplan. Ein Kinderdepot nutzt die Steuerfreibeträge des Kindes, das Geld gehört dann aber rechtlich dem Kind, das mit 18 Jahren frei darüber verfügen kann. Wer Kontrolle behalten will, spart im eigenen Depot.
Inhalt
Schon kleine Beträge wachsen über 18 Jahre deutlich. Entscheidend ist, wo und auf wessen Namen Sie sparen.
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| Kinderdepot | Depot der Eltern | Tagesgeld/Sparbuch | |
|---|---|---|---|
| Rendite (langfristig) | abhängig vom ETF, historisch höher | wie Kinderdepot | niedriger |
| Steuern | Freibeträge des Kindes nutzbar | Freibeträge der Eltern | Freibeträge des Kindes |
| Wem gehört das Geld? | dem Kind | den Eltern | je nach Kontoinhaber |
| Verfügung ab 18 | Kind entscheidet allein | Eltern entscheiden | je nach Kontoinhaber |
Steuerliche Vorteile des Kinderdepots
Kinder haben einen eigenen Sparerpauschbetrag und einen Grundfreibetrag. Mit einer Nichtveranlagungsbescheinigung vom Finanzamt bleiben Kapitalerträge oft komplett steuerfrei.
Was Eltern bedenken sollten
- Geld im Kinderdepot ist eine Schenkung an das Kind und darf nicht einfach für eigene Zwecke entnommen werden.
- Mit Volljährigkeit kann das Kind frei über das Geld verfügen.
- Kindervermögen kann bei BAföG oder Sozialleistungen angerechnet werden.
Häufige Fragen
Ab welchem Betrag lohnt sich ein ETF-Sparplan für Kinder?
Viele Depots erlauben Sparpläne ab 25 € oder weniger. Wichtiger als die Höhe ist der lange Anlagezeitraum.
Wer eröffnet das Kinderdepot?
Die Eltern als gesetzliche Vertreter; meist müssen beide Elternteile zustimmen. Benötigt werden Geburtsurkunde und Ausweise der Eltern.