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Rücklagen für größere Anschaffungen bilden: So geht's

Aktualisiert am 28.10.2026 2 Min. Lesezeit Von der WieHow – Home, Energy & Money Guides-Redaktion
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Kurz erklärt

Legen Sie für jede größere, absehbare Ausgabe eine eigene Rücklage an. Teilen Sie den erwarteten Betrag durch die Monate bis zum Termin und überweisen Sie diesen Betrag per Dauerauftrag auf ein separates Tagesgeldkonto oder Unterkonto.

Viele vermeintliche Notfälle sind in Wahrheit planbar: die jährliche Kfz-Versicherung, neue Reifen, Weihnachtsgeschenke, die nächste Waschmaschine. Wer dafür vorsorgt, braucht keinen Dispo und schont den Notgroschen.

Schritt für Schritt

  1. Unregelmäßige Ausgaben sammeln

    Gehen Sie die Kontoauszüge des letzten Jahres durch und notieren Sie alle Ausgaben, die nicht monatlich anfallen.

  2. Betrag und Termin schätzen

    Legen Sie für jede Ausgabe einen realistischen Betrag und den Zeitpunkt fest.

  3. Monatsbetrag berechnen

    Betrag geteilt durch die Monate bis zum Termin ergibt die monatliche Sparrate.

  4. Unterkonten anlegen

    Viele Banken bieten Unterkonten oder „Spaces“ mit eigenem Namen. Das sorgt für Übersicht.

  5. Daueraufträge einrichten

    Überweisen Sie die Beträge automatisch direkt nach Gehaltseingang.

  6. Bei Fälligkeit nutzen

    Wenn die Ausgabe ansteht, zahlen Sie sie aus der passenden Rücklage – genau dafür ist sie da.

Typische Rücklagen

ZweckBeispielMonatlich
Kfz-Versicherung und Steuer720 € im Jahr60 €
Autoreparaturen, Reifen900 € im Jahr75 €
HaushaltsgeräteErsatz alle paar Jahre20–40 €
Urlaub1.800 € im Jahr150 €
Nächstes Auto12.000 € in 5 Jahren200 €

Auf dem Tagesgeldkonto bringen die Rücklagen sogar Zinsen:

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Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zum Notgroschen?

Der Notgroschen ist für Unvorhergesehenes wie Jobverlust. Rücklagen sind für vorhersehbare Ausgaben gedacht.

Wie viele Rücklagen sind sinnvoll?

Drei bis fünf für die größten unregelmäßigen Ausgaben reichen meist. Zu viele Töpfe werden unübersichtlich.

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