Solarmodule im Vergleich: Welche Modultypen gibt es?
🇺🇸 Read this article in EnglishKurz erklärt
Für Hausdächer werden heute fast ausschließlich monokristalline Module verbaut. Sie bieten den höchsten Wirkungsgrad pro Fläche. Polykristalline Module sind kaum noch verbreitet, Dünnschichtmodule eignen sich für Spezialfälle. Für Ihre Entscheidung zählen Preis pro kWp, Garantie und Wirkungsgrad mehr als der Zelltyp.
In PV-Angeboten tauchen viele Fachbegriffe auf. Hier ein verständlicher Überblick.
Die wichtigsten Modultypen
| Typ | Wirkungsgrad | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|---|
| Monokristallin | am höchsten, oft über 20 % | mehr Leistung pro m², schwarze Optik | etwas teurer |
| Polykristallin | niedriger | früher günstiger | kaum noch angeboten, mehr Fläche nötig |
| Dünnschicht | am niedrigsten | leicht, flexibel | braucht viel Fläche |
| Bifazial (Glas-Glas) | variiert | nutzt Licht auch von der Rückseite | Vorteil vor allem bei Freiflächen und hellen Untergründen |
Worauf es wirklich ankommt
- Preis pro kWp der gesamten Anlage
- Leistungsgarantie: garantierte Leistung nach 25 oder 30 Jahren
- Temperaturkoeffizient: wie stark die Leistung an heißen Tagen sinkt
- Glas-Glas-Module gelten als besonders langlebig
Dachfläche: Bei kleinen Dächern lohnen sich Module mit hohem Wirkungsgrad. Auf großen, unverschatteten Dächern bringen Standardmodule oft mehr Leistung pro Euro.
Häufige Fragen
Sind schwarze Module bei Hitze schlechter?
Alle Module verlieren bei Hitze etwas Leistung. Entscheidend ist der Temperaturkoeffizient im Datenblatt.
Lohnen sich Premium-Marken?
Ein seriöser Hersteller mit guter Garantie ist wichtig, die Qualität der Installation ist aber oft entscheidender als die Marke.
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