Anleitung
PV-Angebot prüfen: So vergleichen Sie Photovoltaik-Angebote
🇺🇸 Read this article in EnglishVergleichen Sie Angebote anhand des Preises pro kWp, der genauen Komponenten (Module, Wechselrichter, Speicher), der Garantien und der Ertragsprognose in kWh pro Jahr. Prüfen Sie, ob Gerüst, Zählerschrank-Umbau, Anmeldung und Inbetriebnahme enthalten sind.
Wer mehrere Angebote einholt, spart oft mehrere Tausend Euro. Damit der Vergleich fair ist, müssen Sie die Angebote auf eine gemeinsame Basis bringen.
Schritt für Schritt
- Drei Angebote einholen
Mindestens ein Angebot von einem regionalen Fachbetrieb mit guten Referenzen einholen.
- Preis pro kWp berechnen
Gesamtpreis durch die Anlagenleistung in kWp teilen – getrennt für Anlage und Speicher.
- Komponenten vergleichen
Modulbezeichnungen und Wechselrichtermodelle vergleichen, nicht nur die Marken.
- Ertragsprognose prüfen
Fragen Sie, mit welcher Software und welchen Verschattungsdaten der Ertrag berechnet wurde.
- Leistungsumfang klären
Sind Gerüst, Umbau des Zählerschranks, Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister enthalten?
- Garantien und Service
Achten Sie auf Gewährleistung für die Montage, Herstellergarantien und wer im Störungsfall erreichbar ist.
- Zahlungsplan prüfen
Keine hohen Vorauszahlungen leisten; ein Teil sollte erst nach Inbetriebnahme fällig werden.
Die wichtigsten Vergleichspunkte
| Punkt | Worauf achten |
|---|---|
| Preis pro kWp | Gesamtpreis geteilt durch Anlagenleistung |
| Module | Hersteller, Modell, Leistung, Produkt- und Leistungsgarantie |
| Wechselrichter | Hersteller, Garantiedauer, Notstrom-/Ersatzstromfähigkeit |
| Speicher | nutzbare Kapazität, Zyklen, Garantie |
| Ertragsprognose | kWh pro Jahr, Berücksichtigung von Verschattung |
| Leistungsumfang | Gerüst, Zählerschrank, Anmeldung, Monitoring |
Wirtschaftlichkeit selbst nachrechnen
Photovoltaik-Rechner: Wann lohnt sich die Solaranlage?Amortisation und Ersparnis Ihrer PV-AnlageZum Rechner →Häufige Fragen
Lohnen sich teurere Hochleistungsmodule?
Vor allem bei kleinen Dachflächen. Bei großen, unverschatteten Dächern bringen Standardmodule oft mehr Leistung pro Euro.
Pachten oder kaufen?
Der Kauf ist über die Laufzeit meist deutlich günstiger. Pachtmodelle sparen die Anfangsinvestition, kosten aber insgesamt oft mehr.